Bei unseren Veranstaltungen gibt es viel über das Thema Wein zu entdecken. Egal ob Einsteiger oder vom Fach – hier ist für alle was dabei.
Bürklin Wolf
Mit knapp 400 Jahren an Geschichte und von je her inhabergeführt ist das Weingut Bürklin-Wolf eines der traditionsreichsten der Pfalz. Gegründet wurde das Gut im 16. Jahrhundert von Bernhard Bürklin, seines Zeichens Stadtschreiber und Bürgermeister von Wachenheim. Albert Bürklin war es, der das Gut nach der Jahrhundertwende zu einem Spitzenbetrieb ausbaute. Heutzutage zählt der Betrieb zu den größten Weingütern Deutschlands. Die eigenen Rebflächen umfassen 86 Hektar. Gegenwärtig leitet Bettina Bürklin-von Guradze das Gut. Sie hat schon vor mehr als einem Jahrzehnt veranlasst, das die Bewirtschaftung der Rebflächen rein biologisch-dynamisch von statten geht. Für sie ist das Wichtigste, was die Biodynamie lehrt, vor allem der Respekt vor den Böden. Das sei das wesentliche Element. Ohne gesunde Böden keine Weine, die einen berühren.
Weiter
Lichtenberger González
Die Winzer Adriana González und Martin Lichtenberger sind ein äußerst sympathisches und leidenschaftliches Paar, das sich während eines Auslandspraktikums in Sonoma, Kalifornien, kennenlernte und verliebte. Zurück im burgenländischen Breitenbrunn verwirklichten sie ihren Traum vom eigenen Weingut. Inmitten uralter Weingärten zwischen Wald und See, auf Kalk- und Schieferböden, entstehen hier individuelle, naturnahe Weine, die Geduld, Handarbeit und minimale Eingriffe widerspiegeln.Die Weingärten von Lichtenberger González liegen auf rund 10 Hektar Rebfläche zwischen dem Leithagebirge und dem Neusiedler See, ein Übergangsgebiet von reinem Kalk zu reinem Schiefer, mit vielen Mischverhältnissen. Diese Böden bringen natürliche Ertragsreduktion, klare Struktur und ein ausgeprägtes Terroir mit sich. Martin und Adriana arbeiten Hand in Hand mit der Natur, analysieren die Lagen sorgfältig und kultivieren ausschließlich autochthone Rebsorten wie Blaufränkisch, Neuburger, Grüner Veltliner und Weißburgunder, um die Charakteristik der Böden bestmöglich auf die Flasche zu übertragen.
Weiter
Domaine Fouassier
Die Domaine Fouassier beobachten wir schon seit einigen Jahren. Benoît und Paul Fouassier sind mittlerweile als 10. Generation im Weingut tätig. Die beiden Vetter bewirtschaften fast 60 ha auf den unterschiedlichen Bodenformationen in der Appellation Sancerre und haben sich ganz dem biologisch-dynamischen Anbau von Sauvignon Blanc verschrieben.Nicht nur die besonnene Arbeit im Weinberg ist den Beiden wichtig, sondern auch beim Ausbau der Weine im Keller wird nach den Rhythmen des Mondes und den Prinzipien des Verbandes Biodyvin gearbeitet. Schwefel wird nur minimal eingesetzt. Besonders beeindruckt uns am Weingut, wie ausgeprägt unterschiedlich sich die einzelnen Lieux-Dits (Parzellen) im fertigen Wein zeigen. Die Weinberge werden bereits seit den 1980ern separat ausgebaut.Die Reben im Clos Paradis wurzeln in einem Mix aus Kalkstein und Lehm. Der Wein begeistert mit seinem feinen Duft nach Birne, Honig und einem Hauch Pampelmuse.Les Grand Champs ist ein Weinberg, der besonders viel Kalkstein enthält und einen dementsprechend kraftvollen Sancerre produziert, der in der Nase mit Lemon Curd und einem Hauch von Butter überzeugt.Kenner lässt die Einzellage Les Romains aufhorchen, denn diese ist bekannt für ihren hohen Silexanteil (Feuerstein) und fast schon eine Ikone. Die Ausprägung des steinigen Bodens zeigt sich im Wein sowohl zart-rauchig in der Nase, als auch kraftvoll-zupackend am Gaumen.Auch die Trauben für den Tellus stammen vom Feuersteinböden. Der Wein wird in 300l Tonamphoren vergoren und ausgebaut. Komplett ohne Schwefel abgefüllt. Stilistisch wie die größten Weine aus dem Jura, nur eben vom Silex an der Loire.
Weiter